Ronald Reagan war von 1981 bis 1989 Präsident der Vereinigten Staaten. Als Reagan sein Amt antrat, befanden sich die USA noch mitten im Kalten Krieg mit der Sowjetunion, die Wirtschaft befand sich in einer Rezession und viele suchten nach einem soliden Führer, um die drängenden sozialen Probleme der Zeit zu bewältigen. Als Republikaner vertrat Reagan in all seinen Politikbereichen eine konservative Haltung.
In seiner Präsidentschaftskampagne von 1980 versprach er, die Steuern zu senken, um die Wirtschaft anzukurbeln, die Einmischung der Regierung zu verringern, die Rechte des Staates zu wahren und vor allem eine starke nationale Verteidigung aufrechtzuerhalten. All diese Grundprinzipien stimmten mit Reagans Angebotswissenschaft und seiner starken Haltung gegenüber dem sowjetischen Einfluss sowie seinem Krieg gegen Drogen überein und zielen auf die Lösung mehrerer Bürgerrechtsprobleme ab. Unter Reagan waren die 1980er Jahre gleichzeitig erfolgreich und turbulent.
Anhand der Aktivitäten in diesem Stundenplan können die Schüler die verschiedenen Aktionen organisieren, analysieren und erklären, die Reagan als Präsident unternommen hat. Seine Umsetzung von „Reaganomics“, das Ende des Kalten Krieges und sogar Kontroversen um die Iran-Contra-Affäre sind Diskussionspunkte, auf die die Studenten näher eingehen können. Die Studierenden erhalten ein umfassenderes Verständnis des Kontextes und der Substanz von Ronald Reagans Präsidentschaft.