Die Geschichte spielt im Paris der 1880er Jahre. Die Protagonistin Mathilde Loisel, eine junge Bürgerfrau, und ihr Mann, ein bescheidener Angestellter, sind zu einem renommierten Ball eingeladen. Mathilde, sehr eitel, beschwert sich bei ihrem Mann, dass sie ohne ein neues Kleid und etwas Schmuck nicht auskommen kann. Um sie zu besänftigen, gibt ihr Mann ihr Geld, das er gespart hat, damit sie sich ein Kleid kaufen kann. Sie fühlt sich jedoch immer noch arm, ohne eine Kugel zu tragen. Sie überlegt schnell und geht zu einer wohlhabenden Freundin, Mme. Forestier, um sich eine Halskette auszuleihen.
Am Ball, Mme. Loisel ist ein Erfolg und hat den Abend ihres Lebens. Ihr Glück schwindet, als sie merkt, dass sie die Halskette verloren hat. Das Paar versucht vergeblich, es zu finden. Sie sind gezwungen, es durch ein identisch aussehendes Stück zu ersetzen, das so teuer ist, dass sie zehn Jahre arbeiten müssen, um es abzubezahlen. Frauchen. Jahre später trifft Loisel ihre Freundin auf dem Markt und findet heraus, dass es sich bei der Halskette um eine Fälschung handelt – lediglich um Modeschmuck.