Ozymandias
ist ein Sonett des britischen Dichters Percy Bysshe Shelley. Obwohl es oft als Beispiel für ein Petrarca-Sonett verwendet wird, ist das Reimschema nicht typisch. Shelley wurde inspiriert, „Ozymandias“ zu schreiben, kurz nachdem das British Museum bekannt gegeben hatte, dass sie einen großen Teil des Kopfes und des Oberkörpers einer Statue des ägyptischen Pharaos Ramses II, auch bekannt als „Ozymandias“, erwerben und ausstellen würden.
Der Beginn des Gedichts ist aus der Perspektive des Erzählers, der erzählt, wie er einmal einen Reisenden getroffen hat, der in der Wüste über Ramses' Statue gestolpert war. Von der Statue ist nicht mehr viel übrig: Die Beine sind ohne Rumpf oder Torso; Das Gesicht der Statue liegt halb im Sand versunken, ihr Ausdruck ist der eines „Hohns eines kalten Befehls“. Der Reisende erzählt dem Erzähler, dass er sagen konnte, dass der Bildhauer einst sehr stolz auf diese Statue war und dass sie sorgfältig und wunderschön gefertigt ist.
Auf dem Sockel der Statue steht: „Mein Name ist Ozymandias, König der Könige: Schaut auf meine Werke, ihr Mächtigen, und verzweifelt!“ Diese Erklärung ist eine mächtige, eine Statue in der Wüste, die sicherlich einst vor einem mächtigen Reich stand, errichtet von einem mächtigen Pharao. Unmittelbar nach dieser Inschrift sagt der Erzähler jedoch: „Nichts bleibt übrig.“ Die Ironie dessen, was einmal war und was jetzt existiert, die der Erzähler als „Verfall“ bezeichnet, entgeht dem Leser nicht. Der Erzähler beendet das Sonett mit der Beschreibung des Sandes, der sich weit, unfruchtbar, in die Ferne erstreckt. Dieser einst große Herrscher errichtete ein Imperium, von dem er glaubte, dass es die Menschen über Generationen bewundern würden; Wie bei allen großen Symbolen der Macht, die von Menschenhand geschaffen wurden, hält jedoch nichts ewig.
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