Lass uns die progressive Muskelentspannung ausprobieren und danach noch eine Atemübung zusammen machen.
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Bevor begonnen wird, Jonas mit der systematischen Desensibilisierung zu behandeln, üben die beiden gemeinsam Entspannungstechniken, wie PMR nach Jacobsen und Traumreisen, und auch Atemübungen, um vor der Konfrontation mit dem Fahrstuhl zu üben, sich gezielt zu entspannen. Das kann helfen, bei weiteren Schritten der Desensibilisierung keine oder deutlich kleiner Panikattacken zu bekommen.
Diapositiva: 2
Puhhhh, das hat Kraft gekostet.
Sehr gut gemacht, Jonas. Jetzt kannst du schon im Aufzug stehen. Du kannst stolz auf dich sein!!
Nach vielen weiteren Wochen und dem Fortschritt, dass Jonas vor dem Fahrstuhl sein kann, ohne in Panik zu geraten, ist er bereit für den nächsten Schritt: im Aufzug stehen. Nach einigen Anläufen schafft Jonas es, für mehrere Minuten im Fahrstuhl zu stehen. Das ist das erste große Erfolgserlebnis für ihn und er schöpft Mut, bald wieder fast ohne Angst Fahrstuhl fahren zu können. Seine Klaustrophobie hat ihn dahingehend und in Bezug auf Unternehmungen mit Freunden wirklich stark eingeschränkt.
Diapositiva: 3
Ich hab’s geschafft!!!!
Und dann, nach vielen weiteren Konfrontationen und Therapiesitzungen, schafft Jonas es, allein mit Fahrstuhl zu fahren. Vollständig ohne Angst einzusteigen, wird er ab da nicht immer schaffen, aber mithilfe seiner Therapie hat er wie ca. 80% anderer Betroffener den Umgang mit seiner Angst gelernt. So hat gewinnt er seine Lebensqualität zurück und kann sich mit Freunden treffen, ohne absagen zu müssen, wenn es mal ein weniger enger wird. Phobien sind mit der richtigen Therapie meist in den Griff zu bekommen und wer das Gefühl hat, betroffen zu sein, sollte sich Hilfe suchen. Stark sein bedeutet, sich Hilfe zu suchen und sich nicht zu verstecken. Es kann jeden treffen.
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